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Freitag, 4. Februar 2011

Zufrieden – eine gute Charaktereigenschaft?

Mir fiel auf, dass der Begriff zufrieden zumindest zwei Seiten hat.



»Ich bin zufrieden«, pflegt eine alte Dame zu sagen. Sie äußert sich in einem Tonfall, als wollte sie die Welt darauf aufmerksam machen, dass sie ein ausnehmend guter Mensch ist.

Würde ihr jemand sagen, dass Zufriedenheit keine absolut gute Charaktereigenschaft ist, hielte sie ihn für einen Lügner oder sogar für geistesgestört.

Zufriedenheit kann die Ursache vieler Probleme sein, vor allem hindert sie so manchen Menschen an dem Versuch, ein Problem lösen zu wollen. Warum sollte jemand nach etwas anderem streben, wenn er mit dem Status quo zufrieden ist?

Welche der beiden Seiten von zufrieden ist richtig?

a) Ich bin zufrieden, sobald meine Wünsche erfüllt sind, der Rest der Welt interessiert mich nicht.

b) Ich kann nicht zufrieden sein, solange noch so viel Ungerechtigkeit um mich herum herrscht.


Wolf-Gero Bajohr


Dienstag, 15. September 2009

Keine Stimme für eine Partei, die ...


Mir fiel auf, dass zwar viel über Demokratie geredet und geschrieben wird, dass aber der wichtige Ansatzpunkt für mehr Demokratie vernachlässigt wird, nämlich die Wahlen.


Keine Stimme für eine Partei, die ...

... kein verbindliches Wahlversprechen abgibt!

... die soziale Ungerechtigkeit noch vergrößern will!

... die sehr viel über Leistungen und Leistungsträgern spricht! Da Leistung nicht messbar ist,
kann niemand nachweisen, dass die angebliche Leistung gar nicht vorhanden ist.

... die meint, dass die weitaus Ärmeren, beispielsweise in Afrika, es rechtfertigen, unseren Armen
noch Geld zu nehmen!


Freundliche Grüße
Wolf-Gero Bajohr