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Donnerstag, 3. Februar 2011

Brot und Spiele oder mehr Gerechtigkeit


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Das Prinzip »Brot und Spiele« ist bereits sehr alt, immerhin haben schon die Römer während der Kaiserzeit danach regiert. Das Römische Reich ist längst Vergangenheit, dennoch gibt es das Prinzip noch immer.
Heute kämpfen zwar keine Gladiatoren mehr gegen Löwen oder andere Gladiatoren, aber für Unterhaltung wird auch in unserer heutigen Spaßgesellschaft in mehr als ausreichendem Maße gesorgt: Fußball, Tennis, Autorennen, niveaulose TV-Unterhaltung. Hauptsache, die Menschen kommen nicht zum Nachdenken. 

Kämen die Menschen durch ein Versehen doch einmal zum Nachdenken, würden sie vielleicht erkennen, dass sie auch als die sogenannten kleinen Leute Möglichkeiten haben, die Gesellschaft und damit ihr eigenes Schicksal zu beeinflussen.
Wolf-Gero Bajohr

Weitere Einzelheiten in meinem neusten Buch: Kapitalismus oder Leistungsgesellschaft 


Sonntag, 23. Januar 2011

Mehr Gerechtigkeit oder Fußball?




Mir fiel auf, dass wir uns durch Brot und Spiele noch genauso manipulieren lassen wie die Menschen im klassischen Rom.



Mehr Gerechtigkeit oder Fußball?

Ist das eine schwere Entscheidung?

Nein!
Es ist sogar eine sehr leichte Entscheidung!

Selbstverständlich fällt die Wahl auf
Fußball.

Die Begründung?

Während ich mir ein Fußballspiel ansehe,
bin ich vor der Versuchung sicher,
über Probleme nachzudenken:
zum Beispiel über einen Weg zu mehr Gerechtigkeit.

Wolf-Gero Bajohr
23. Januar 2011


Mehr Einzelheiten in meinem neuen Buch Kapitalismus oder Leistungsgesellschaft